Bereits seit einer ganzen Weile gilt der eSport als ein beständig wachsender Trend, ganz besonders in der Zielgruppe junger Männer. Doch die Zeiten, in denen sich der eSport noch in einer Nische befand, scheinen bereits vorbei. Zumindest wenn man einer Studie von Wavemaker Glauben schenkt. Hierzu befragte das Unternehmen 1000 Personen im Alter von 16 bis 39 Jahren, von denen bereits jeder dritte Erfahrungen mit dem eSport gesammelt hat.

Zumeist verfolgen die Fans die Streams dabei noch über den Computer, dicht gefolgt von Tablets, Smartphones und Konsolen. Was die Plattformen betrifft, so greift ein Großteil der Befragten auf YouTube gefolgt von Twitch und Facebook zurück.

Allerdings wünschen sich rund zwei Drittel der Befragten auch vermehrt Live-Übertragungen im Fernsehen, für welche die Fans unter anderem Sport1 und ProSieben auf dem Schirm haben.

Auch für Sponsoren fördert die Studie einige interessante Erkenntnisse zutage. So geben 37 Prozent der Befragten an, dass Werbung oder Sponsoring den Spielfluss nicht beeinträchtigen würden, was allerdings keineswegs daran liegt, dass man diese nicht wahrnehmen würde. 51 Prozent der Befragten gaben sogar an, dass In-Game-Werbung ein Spiel sogar realistischer wirken lassen würde.

Abseits der eigentlichen Spiele wird die Werbung im eSport vor allem in den sozialen Medien sowie beim Trikot-Sponsoring wahrgenommen. Daneben wurden auch Medienunternehmen wie ProSieben Maxx und Sport1 genannt, die selbst eSport in Ihren Programmen anbieten.

Ganz besonders bleiben zudem Energy Drinks wie Red Bull oder Monster Energy, deren Unternehmen sich als Sponsoren im eSport engagieren, im Gedächtnis der Spieler haften.

Der COO von Wavemaker betonte, die Ergebnisse der Studie hätten deutlich gezeigt, dass es sich beim eSport bereits um die zweitgrößte Sportart hinter dem Fußball handelt, die zudem als einzige das Potenzial besitzt, auf Dauer exponentiell zu wachsen. Nun gilt es für die Werbetreibenden nur noch herauszufinden, welche Maßnahmen am glaubwürdigsten aussehen und wie diese am besten gelingen können.