Der noch recht junge Bereich des Influencer-Marketings befindet sich aktuell immer mehr im Wandel, nachdem es in den vergangenen Jahren oftmals den Anschein hatte, als würde der Hype kein Ende nehmen. Doch jetzt schauen viele der Werbetreibenden deutlich genauer hin, wenn es darum geht, wer als Werbepartner für das jeweilige Unternehmen ausgewählt wird.

Doch worauf achten diese Unternehmen hierbei nun eigentlich? Mit dieser Frage hat sich auch die World Federation of Advertisers (kurz WFA) beschäftigt und zu diesem Zweck 34 Unternehmen aus 15 Branchen zu Ihrer Meinung zu dem Thema Influencer Marketing befragt. Darunter bekannte Großkonzerne wie Coca-Cola, Mondelez oder Adidas.

Dabei gaben die befragten Unternehmen an, über ein Werbevolumen von insgesamt etwa 59 Milliarden zu verfügen. 46 Prozent der Befragten gaben zudem an, diese Form der Werbung sehr häufig zu verwenden. Die restlichen Unternehmen setzen hingegen nur vereinzelt auf diese Form der Werbung.

Insgesamt machen die Ergebnisse dieser Befragung deutlich, dass im Bereich des Influencer Marketings in der kommenden Zeit mit einem weiteren Wachstum gerechnet werden kann. So wollen etwa 65 % der befragten Unternehmen ihr Engagement in diesem Bereich in den kommenden zwölf Monaten intensivieren. Dabei steht bei diesen besonders die Steigerung der Markenwahrnehmung sowie die Erschließung neuer Zielgruppen im Mittelpunkt der Bemühungen, wofür man in erster Linie auf die Gewinnung treuer Fürsprecher des jeweiligen Unternehmens und seiner Produkte setzt.

Die wichtigsten Ziele, welche die Unternehmen mit ihren Influencer-Kampagnen verfolgen, liegen in der Generierung von Reichweite und Aufrufen sowie generiertem Traffic.

Bei den zu diesem Zweck am häufigsten eingesetzten Plattformen, handelt es sich um Instagram, noch vor Facebook oder Youtube. Dahinter folgen Snapchat, Twitter, WeChat, Pinterest und Line.

Dennoch verbinden die befragten Unternehmen auch einige Sorgen mit dem Bereich des Influencer Marketing wozu unter anderem negative Folgen für das Vertrauen der Kunden in eine Marke oder auch finanzielle Risiken gehören.