Die Frontend-Entwicklung im Bereich der Entwicklung von Webseiten hat sich in den vergangenen Jahren äußerst stark gewandelt. So spielen neben der Gestaltung der Webseite in CSS auch Themen wie die verschiedenen Endgeräte, auf denen sich Webseiten betrachten lassen, oder auch das Ladeverhalten einer Webseite eine wichtige Rolle im Entwicklungsprozess einer Webseite.

Um diesen ganzen Anforderungen gerecht zu werden, grenzt ein Großteil der Entwicklerstudios die Bereiche Frontend und Backend voneinander ab, auch weil Fullstack-Developer, die in beiden Welten der Webentwicklung zu Hause sind, nur äußerst schwer auf dem Markt zu finden sind. Zwar wird den Frontend-Entwicklern die Arbeit unter anderem durch Javascript-Frameworks wie React oder Angular erleichtert, jedoch müssen diese zuvor erst für den jeweiligen Zweck angepasst werden.

Je größer ein Projekt wird, umso schneller sind meist auch die Entwickler an einem Punkt angelangt, an welchem die Weiterentwicklung immer anstrengender und aufwändiger wird. So haben Änderungen an der einen Stelle oft Auswirkungen an einer ganz anderen und schlussendlich hat keiner mehr einen Überblick, an welchen Stellen es noch hakt.

Genau an diesem Punkt wird der Einsatz von Micro-Frontend Services äußerst interessant. Denn hier werden die Inhalte einer Webseite in einzelne „Services“ zerlegt, was sich jedoch in der Regel nur auf Funktionen des Backends beschränkt. Das Frontend bleibt dagegen stets erhalten, sodass nur die Inhalte auf der jeweiligen Seite ausgetauscht werden.

Am besten klappt dies, wenn sämtliche Services auf einer Webseite mit demselben Framework entwickelt werden. Doch hierbei kann es zu Problemen mit den Versionsupdates des jeweiligen Frameworks kommen, was für die Entwickler an einem Projekt schnell zu einer ziemlich unangenehmen Aufgabe werden kann.

Dennoch bringen Micro-Services auch eine Menge Vorteile mit sich, so können die Teams, die gemeinsam an einer Webseite arbeiten, schnell agieren und auch tiefgreifende Änderungen auf kürzestem Weg umsetzen. Und durch die übersichtlichen Funktionsbereiche steigt die Identifikation sämtlicher Mitarbeiter im Team.